Der KI-Campus Meißen ist ein innovatives Praxisformat, das Kunst und Kultur, öffentliche Verwaltung und regionale Wirtschaft systematisch miteinander verknüpft. Verwaltung wird dabei als tragende Infrastruktur kommunaler Intelligenz (KI) verstanden, die regionale Potenziale bündelt und in kooperative Gestaltungs- und Lernprozesse für gesellschaftliche Herausforderungen überführt.

Der KI-Campus Meißen etabliert die Verwaltung bewusst als offenen Campus kommunaler Intelligenz. Verwaltungsmitarbeitende, Kunst- und Kulturschaffende, Unternehmen und Gesellschaft treffen außerhalb des Verwaltungsapparates in kreativen, nahbaren Formaten zusammen, um gemeinsam an drängenden Fragestellungen der nahen Zukunft zu arbeiten und aus verschiedenen Perspektiven kreative Lösungen zu finden. Neue Methoden eröffnen dabei ebenso neue Denk- und Kommunikationsräume, wirtschaftliche Perspektiven sichern die Umsetzbarkeit, die Verwaltung sorgt für Struktur, Transparenz und Übertragbarkeit. Anders als bei punktuellen Beteiligungsformaten entsteht ein dauerhaftes, lernendes Innovationssystem, welches sich immer wieder infrage stellen kann und damit die Resilienz erhöht.
Der Impuls, die Expertisen in der Stadt zu verknüpfen, kam aus der Stadtverwaltung (Kultur). Ausgangspunkt war zunächst das Thema Porzellan und eine Kooperation mit Akteuren aus Design, Kunst, Forschung und Industrie. Durch das 4transfer-Projekt Pop Up Science vergrößerte sich die Zusammenarbeit und wächst darüber auch der Austausch mit den Bereichen Bau, Stadtgestaltung, Marketing und Wirtschaft.
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