Ausprobierstadt- Burgstädter Beteiligungskultur

Das Projekt verankert Beteiligung über eine zentrale Anlaufstelle. Bündelt bestehende Formate & neue Instrumente, stimmt sie ab & integriert sie in Verwaltungsprozesse. Einwohner werden frühzeitig/transparent in Stadtentwicklung einbezogen & können Projektideen einbringen, erproben, umsetzen. Workshops/Teilprojekte sensibilisieren/befähigen VW, eigene Themen beteiligungsorientiert zu bearbeiten.

Das Bild ist eine Grafik des Projekts "Ausprobierstadt Burgstädt", das sich bei der Creative Bureaucracy Townhall Saxony 2026 beworben hat.

Für welches Problem wurde durch das Projekt eine Lösung entwickelt?

Das Projekt verankert Beteiligung über eine zentrale Anlaufstelle und einen praxistauglichen Handlungsrahmen: Leitbild (10 Kernsätze), Stufenlogik (Informieren/Konsultieren/Mitgestalten/Mitentscheiden), Kriterien zur Themenauswahl, Beteiligungskreislauf „Thema → Entscheidung“ und Rollenklärung via RACI. Transparenz- und Rückkopplungsstandards (inkl. Fristen) sichern Nachvollziehbarkeit. Abgrenzung zu vorhandenen Lösungen: Kombination aus Kulturarbeit (Workshops/Kompetenzaufbau) und verbindlicher Prozesslogik (Standards, Zuständigkeiten, interne Verankerung) – übersetzt in Beispielverfahren. Wegen absoluter Haushaltssperre wird das Bürgerbudget kreativ als Spendenfonds aufgebaut: Start beim Neujahrsempfang, perspektivisch jährlich, um lokale Akteure und Unternehmen einzubinden.

Das Projekt wird/wurde in Zusammenarbeit/Kooperation mit folgenden Beteiligten umgesetzt:

Federführung: Hauptamt Burgstädt (0,25 Stelle – SB Jugend & Beteiligung/Digitalisierung; Kompetenzaufbau, Jugendstadtrat) mit Bürgermeister, Kämmerei, Bauamt, Öffentlichkeitsarbeit. Externe Projektleitung/Coach: Manja Eisfeld (Maikirschen). Partner: Stadtrat (u.a. Bürgerbudget-Satzung), Schulen, Gewerbeverein/Unternehmen, WBG Burgstädt eG, Vereine, Privatpersonen (Projektanträge/Umsetzung).

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